Fohlenrapport 2020 (Deutsch)

Matthys 504 (Norbert 444 P x Beart 411 P)
54 Fohlen gekörtVWG 19,1%

Die Nachkommen von Matthys 504 sind ausreichend entwickelt, überdurchschnittlich lang liniert, verfügen über durchschnittliche Beinlänge und sind häufig abwärts gebaut.
Die rassetypischen Fohlen zeigen viel Front: lange, vertikal gestellte Halsungen (Unterhals kommt vor) und ausreichend edle Köpfe. Die Kopf-Hals-Verbindungen sind nicht ausgesprochen leicht oder schwer.
Die Schulterlagen sind durchschnittlich, Rücken und Lenden sollten oft stärker sein. Vor allem der Verlauf der Rücken ist häufig schwach und in manchen Fällen sehr schwach. Die Krupplage varriert, die Kruppen sind durchgehend überdurchschnittlich lang.
Die Fundamente sind hart mit von vorne gesehen korrekt gestellten Vorderbeinen. Die Hinterhände sind häufig säbelbeinig.
Die Fohlen zeigen einen ausreichend bis überdurchschnittlich kräftigen Schritt mit gutem Raumgriff. Der Trab ist raumgreifend und kraftvoll mit gutem Gebrauch der Vorhand und überwiegend überdurchschnittlicher Souplesse. Der Hinterhandgebrauch der Fohlen ist unterschiedlich stark ausgeprägt, die Körperhaltung zeigt ausreichend Aufwärtstendenz.

Teun 505 (Bartele 472 x Rindert 406)
56 Fohlen gekörtVWG 18,2%

Die Fohlen von Teun 505 sind im Allgemeinen gut entwickelt und korrekt gebaut: lang liniert, gut proportioniert, überwiegend hochbeinig und mit ausreichend Aufwärtstendenz im Bau.
Die Fohlen haben aufgrund ihrer edlen Köpfe und ihrer langen, vertikal gestellten Halsungen eine elegante Ausstrahlung. Die Kopf-Hals-Verbindungen sind unterschiedlich entwickelt, aber weder extrem leicht noch extrem schwer ausgeprägt. Die Schultern liegen überwiegend ausreichend schräg. Die Rücken sollten in einigen Fällen etwas stärker sein. Die Kruppen sind lang und zeigen in den meisten Fällen den erwünschten Aufbau. Die Qualität der Fundamente ist gut. Die Vorderbeine sind von vorn gesehen überwiegend korrekt gestellt, ein zehenweiter Stand kommt vor. Die Stellung der Hinterbeine ist durchwegs korrekt,ca. 1/3 der Fohlen ist säbelbeinig.
Im Schritt präsentieren sich die Fohlen überwiegend gut, kraftvoll und mit viel Raumgriff. Im Trab ergibt sich ein sehr homogenes Bild: überdurchschnittlicher Raumgriff, Kraft und Haltung und ausreichend Souplesse.
Der Hinterhandgebrauch der Fohlen ist unterschiedlich stark ausgeprägt.

Ulbe 506 (Anders 451 x Anton 343 P)
17 Fohlen gekörtVWG 16,5%

Die ausreichend entwickelten Fohlen von Ulbe 506 sind lang liniert, zeigen in den meisten Fällen eine ausreichende Rumpfrichtung und sollten regelmäßig hochbeiniger sein.
Hinsichtlich Rasseausstrahlung fallen die edlen Köpfe und die leichte Kopf-Halsverbindung auf. Die Halsungen sind ausreichend lang, sollten aber vertikaler platziert sein.
Die Rücken sollten regelmäßig stärker konformiert sein, die Lenden sind durchwegs ausreichend stark.
Krupplage und -länge liegen im Durchschnitt.
Das Fundament ist hart, die Stellung der Vorderbeine ist von vorne betrachtet korrekt, ein zehenweiter Stand kommt in manchen Fällen vor. Die Stellung der Hinterhand ist überwiegend korrekt, ca. 1/3 der Fohlen ist säbelbeinig.
Die Fohlen zeigen sich im Schritt durchgehend kraftvoll und beweisen in den meisten Fällen viel Raumgriff. Im Trab zeigt sich ein unterschiedliches Bild hinsichtlich Raumgriff, Kraft und Hinterhandgebrauch. Die Fohlen traben mit ausreichend Aufwärtstendenz und überdurchschnittlicher Souplesse.

Yme 507 (Tsjalle 454 P x Bente 412)
43 Fohlen gekörtVWG 18,4%

Yme 507 präsentierte eine Gruppe ausreichend entwickelter, lang linierter Fohlen, die häufig etwas kurzbeinigund regelmäßig abwärts gebaut sind.
Die rassetypischen Fohlen fallen durch ihre ausdrucksstarken Köpfe und ihre schöne Front mit langen, vertikal gestellten Halsungen auf.
Die Schultern liegen überwiegend schräg, ein schwacher Rücken kommt regelmäßig vor. Die Lenden sind in den überwiegenden Fällen gut angeschlossen, die Kruppen sind zumeist abfallend, aber auch Kruppen mit erwünschter Lage kommen vor. Die Kruppen sind durchgehend ausreichend bis überdurchschnittlich lang.
Die Fundamente sind überdurchschnittlich hart, die Vorderbeine sind in der Frontansicht zumeist korrekt gestellt – das gilt auch für die Hinterhände in der Seitenansicht.
Im Schritt zeigen die meisten Fohlen ausreichenden Raumgriff und Kraft.
Die gesamte Fohlengruppe trabt mit Raumgriff, Kraft, einer aufwärts tendierenden Haltung und viel Souplesse. Die Hinterhände werden dabei überwiegend ausreichend unter den Körper gesetzt.

Willem 508 (Hette 481 x Folkert 353 P)
8 Fohlen gekörtVWG 18,5%

Die Fohlen von Willem 508 sind überdurchschnittlich gut entwickelt und häufig hochbeinig. Die Modellierung des Körpers und die Rumpfrichtung sind variantenreich.
Ihre gute Rasseausstrahlung verdanken die Fohlen ihren edlen Köpfen, einer überwiegend leichten Kopf-Halsverbindung und langen, vertikal platzierten Halsungen.
Die Schultern liegen überwiegend durchschnittlich. Die Rücken sind häufig schwach und die Lendenkonformation weist ein wechselhaftes Bild auf – sowohl schwache als auch straffe Lenden kommen vor.
In den meisten Fällen sind die Kruppen durchschnittlich konformiert und überdurchschnittlich lang.
Von vorne betrachtet ist die Stellung der Vorderbeine bei allen gekörten Fohlen korrekt. Die Hinterhände sind in der Hälfte der Fälle (stark) säbelbeinig.
Der Schritt ist ausreichend raumgreifend, sollte aber deutlich kräftiger sein. Auch im Trab sollten sich die Fohlen raumgreifender und kräftiger bewegen. Die Körperhaltung im Trab tendiert häufig abwärts, die Fohlen zeigen aber viel Souplesse. Der Gebrauch der Hinterhand variiert.
Von Willem 508 wurden relativ wenige Fohlen gekört, diesem Umstand muss bei der Interpretation dieses Rapports Rechnung getragen werden.

Zwischenstand nach ABFP-Test 6

Nachdem der 6. ABFP-Test des Jahres 2020 mit 05.11. über die Bühne gegangen ist, ist es ein weiteres Mal an der Zeit, sich die Zwischenergebnisse der bisherigen Beurteilungen anzusehen.

In diesem Jahr wird noch ein weiterer ABFP-Test abgehalten, somit werden sich die gemittelten Ergebnisse vor allem für die jungen Hengste, die dieses Jahr ihre Nachkommenskörung absolvieren noch verändern.

Regulär könnten in diesem Jahr die Hengste Walt 487, Erryt 488, Eise 489, Meinte 490, Markus 491, Nane 492 und Omer 493 ihre Abstammungskörung ablegen. Dazu wäre laut KFPS-Reglement die Beurteilung von 20 Nachkommen in ABFP-Tests oder im Zuge des CO notwendig.
Walt 487 kann diese Zahl definitiv nicht erreichen, da von diesem Hengst nur 7 Nachkommen registriert wurden. Darüber hinaus ist er nicht mehr aktiv in der Zucht.
Von Erryt 488 wurde bislang nur ein Nachkomme im ABFP getestet, insofern wird auch für diesen Hengst 2020 keine Abstammungskörung möglich sein.

Die erforderlichen 20 getesteten Nachkommen haben hingegen definitv Nane 492 (21) und Omer 493 (20) erreicht. Auch Meinte 490 (15) und Markus 491 (17) könnten mit dem ABFP-Test 7 noch auf die geforderte Anzahl kommen und somit 2020 gutgekört werden. Nicht sicher ist dagegen die Gutkörung von Eise 489, von dem erst 11 Nachkommen begutachtet wurden.

Ebenfalls für die Abstammungskörung in Betracht kämen die beiden in Nordamerika stationierten Hengste Tjaarda 483 und Julius 486, deren Gutkörung noch ausständig ist. Hinsichtlich Tjaarda 483 sieht es dahingehend etwas duster aus, da erst 4 von seinen Nachkommen eine ABFP-Prüfung abgelegt haben und in diesem Jahr in den USA offenbar keine ABFP-Prüfungen abgehalten werden. Julius 486 hat bereits 10 geprüfte Nachkommen, darüber hinaus befinden sich viele seiner Nachkommen in Europa, da der vielversprechende Norbert 444 P-Sohn drei Jahre in den Niederlanden stationiert war.

Um eine bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen, habe ich mich für diesen Zwischenbericht dazu entschlossen, auch die gemittelten Ergebnisse der jungen Hengste aus den letzten Körjahrgängen in die Grafik mit zu verpacken.
Die Visualisierung der bisherigen Ergebnisse in der Reitpferde-Prüfung sehen folgendermaßen aus:

Wie deutlich zu sehen ist, liegen die Hengste aus dem Körjahrgang 2015 mit Ausnahme von Markus 491 (Maurits 437 x Onne 376) in der Reitpferdeprüfung deutlich über dem langjährigen Mittel. Als besonders talentiert erwiesen sich bisher die Nachkommen von Meinte 490 (Beart 411 P x Anton 343 P) und Omer 493 (Gjalt 426 x Karst 362).

In den Einzelnoten erweist sich der Schritt der Markus 491-Nachkommen bisher als schwach (Ø 6,1), ein noch schwächeres Ergebnis darin zeigen die Nachkommen von Eise 489 (Maurits 437 x Olof 315 P) (Ø 6,0). Den stärksten Schritt zeigten hingegen die Nachkommen von Meinte 490 und Omer 493 (beide Ø 6,7).
Hinsichtlich des Trabs erreichten die Nachkommen aller Hengste aus dem Jahrgang 2015 überdurchschnittliche Beurteilungen zwischen Ø 6,9 (Meinte 490) und Ø 7,1 (Eise 489).
Auch im Galopp erwiesen sich die jungen Pferde bislang weitgehend als talentiert, mit Durchschnittsnoten von 7,0 schneiden die Nachkommen von Meinte 490 und Omer 493 in diesem Teilbereich am stärksten ab, deutlich abgeschlagen hingegen finden sich auch hier die Söhne und Töchter von Markus 491 (Ø 6,6).

Die beiden nordamerikanischen Hengste schneiden bislang höchst unterschiedlich ab – während sich die Nachkommen von Julius 486 (Norbert 444 P x Beart 411 P) unter dem Sattel bisher als recht talentiert erwiesen und auch in den Einzelnoten weitgehend über dem Durchschnitt liegen, gaben die 4 zum jetzigen Zeitpunkt getesteten Nachkommen von Tjaarda 483 (Time 398 x Lolke 371) ein überaus schwaches Bild ab. Insbesondere der Schritt der Pferde wurde als mangelhaft beurteilt (Ø 5,8), darüber hinaus scheinen auch Balance und Übergänge eher wenig Qualität zu vermitteln. Lediglich im Teilbereich Galopp konnten die vier Pferde über dem Durchschnitt scoren (Ø 6,8). Bei all dem darf natürlich nicht vergessen werden, dass die Beurteilung von lediglich 4 Pferden eine äußerst ungenügende Datenlage ergibt und sich diese Zahlen mit der Beurteilung weiterer Tjaarda 483-Nachkommen sehr schnell deutlich verändern können.

Die Prüfungen im Dressurfahren (Mennen) ergaben bislang folgendes Bild:

Die Nachkommen aller Hengste aus dem Körjahrgang 2015 konnten in dieser Disziplin deutlich über dem Durchschnitt punkten, besonders deutlich betrifft dies die Nachkommenschaft von Nane 492. In dieser Kohorte wurde der Trab weit über Durchschnitt bewertet (Ø 7,2), im Schritt schnitten die Pferde hingegen deutlich schwächer ab (Ø 6,1).
Ein ähnliches Bild zeigt sich für die Nachkommen von Eise 489. Diese Pferde wurden mit überaus hohen Noten im Trab bewertet (Ø 7,3), die Durchschnittsbewertung im Schritt darf aber getrost als sehr schwach eingeschätzt werden (Ø 5,6).

Auch die Nachkommen von Julius 486 konnten in der Menproef bislang überdurchschnittlich scoren, von Tjaarda 483 wurden bis dato erst 3 Nachkommen in dieser Disziplin beurteilt, die Ergebnisse dabei waren überraschend schwach. Tjaarda 483 selbst ist bekannt als überaus talentiertes Sportpferd vor dem Wagen – eine Eigenschaft, die die drei getesteten Nachkommen offenbar nicht geerbt haben.

Fohlenkörungen 2020 – Analyse

Auch im Jahr der Pest ließ es sich das KFPS nicht nehmen, Fohlenkörungen zu organisieren.
920 Fohlen wurden in diesem Jahr den fachkundigen KFPS-Juroren vorgestellt und von ihnen beurteilt – im Vergleich zu den letzten Jahren wurden ca. 30% weniger Fohlen vorgestellt (2019 – 1480 Fohlen, 2018 – 1442 Fohlen), was angesichts der ungünstigen Bedingungen kaum verwunderlich ist. Auch muss erwähnt werden, dass auf dem amerikanischen Kontinent in diesem Jahr keine Körungen stattfinden konnten – im Vorjahr wurden z.B. über 200 Fohlen in den USA, Kanada und Mexiko gekört, im Jahr 2018 waren es knapp 190.

Spitzenreiter bei der Anzahl an gekörten Fohlen war in diesem Jahr Tymen 503 (Tsjalle 454 P x Harmen 424) – 66 seiner diesjährigen Fohlen wurden vor der Jury präsentiert, satte 20 davon erhielten eine 1. Prämie.
Auf dem zweiten Platz folgt der junge Teun 505 (Bartele 472 x Rindert 406), aus dessen erstem Fohlenjahrgang 56 junge Pferde vorgestellt wurden, darunter 14 1. Prämie-Fohlen.
Ebenfalls seinen ersten Fohlenjahrgang präsentierte Matthys 504 (Norbert 444 P x Beart 411 P). Unter den 54 gekörten Fohlen dieses Hengstes erhielten 16 eine 1. Prämie.

Betrachtet man die absoluten Zahlen im prozentualen Vergleich, stechen die Ergebnisse einiger Hengste deutlich hervor. So erhielten z.B. über 40% der gekörten Nachkommen von Tiede 501 (Alwin 469 x Loadewyk 431), Menne 496 (Norbert 444 P x Beart 411 P) und Tsjalle 454 P (Mintse 384 x Brandus 345 P) eine 1. Prämie, bei den Nachkommen von Ulbran 502 (Reinder 452 x Jakob 302) liegt dieser Wert sogar über 50%.

Dieser Direktvergleich weist aber aufgrund der sehr unterschiedlichen Anzahl gekörter Fohlen pro Vater einen nicht unerheblichen Verzerrungseffekt auf.
Um eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen, muss auch die Gesamtzahl der geborenen Fohlen berücksichtigt werden. Diese sieht mit aktuellem Stand folgendermaßen aus:

Spitzenreiter bei der Anzahl der 2020 registrierten Fohlen ist demnach Alwin 469 (Felle 422 x Tsjerk 328 P) mit 177 Nachkommen, welcher in der Körstatistik nach Anzahl nur auf Platz 4 liegt. Dichtauf dahinter liegt der die Körstatistik anführende Tymen 503 (175 Fohlen), den dritten Platz bekleidet aktuell der junge Teun 505 (151 Fohlen).
Dabei muss erwähnt werden, dass die Fohlenregistrierung in der KFPS-Datenbank für das Jahr 2020 ein noch laufender Prozess ist und somit noch nicht alle geborenen Fohlen auch registriert wurden. Die sich ergebenden Änderungen sind meiner Erfahrung nach zu diesem Zeitpunkt aber nur noch gering und sollten den Gesamteindruck nicht signifikant verändern.

Berücksichtigt man also die Gesamtzahlen der geborenen Fohlen im prozentualen Vergleich, ergibt sich folgendes Bild:

Ich hab in dieser Grafik im Hintergrund blass die prozentualen Durchschnittswerte der Fohlenkörungen 2020 für die vergebenen Prämien hinterlegt, um die Vergleichbarkeit weiter zu vereinfachen.
Anhand dieser Darstellung erkennt man deutlich, dass die höchst unterschiedlichen Anteile der gekörten Fohlen an der Gesamtzahl der registrierten Fohlen auch einen deutlichen Unterschied hinsichtlich der prozentualen Prämienverteilung ausmachen.

Ein weiterer Faktor bei der Interpretation der Körergebnisse ist weiters auch die Qualität der Mutterstuten, die von den jeweiligen Hengsten gedeckt wurden. In diesem Punkt finden sich teils erhebliche Unterschiede zwischen den Hengsten – über die Jahre hinweg ist ein eindeutiger Trend zu bemerken, Stuten mit hohen Prädikaten in größerer Zahl den jüngeren Vererbern und den “Trendhengsten” zuzuführen. In Bezug auf den Fohlenjahrgang 2020 bedeckten Hengste wie Teun 505, Jehannes 484, Tiede 501 und Yme 507 zu einem deutlich überproportionalen Teil Kroon- und Model-Stuten, wohingegen z.B. Hengste wie Erryt 488 (Meinse 439 x Sytse 385) oder Aarnold 471 (Wikke 404 x Jakob 302) keine Hochprädikatsstuten deckten und auch beim Steranteil unter den von ihnen bedeckten Müttern deutlich unter dem Durchschnitt liegen.

Bezieht man diesen Faktor mit ein, ergibt sich für manche Hengste ein durchaus überraschend positives Vererbungsbild – so wurden z.B. die Fohlen des Jahrgangs 2020 von Erryt 488 trotz Abstammung aus qualitativ schwach bewerteten Stuten zu beinahe 40% mit 1. und 2. Prämien beurteilt. Der Fohlenjahrgang 2020 von Reinder 452 (Aan 416 x Sierk 326) stammt nur zu knapp über 50% aus Sterstuten, trotzdem konnten knapp 60% der Fohlen eine 1. oder 2. Prämie erreichen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Körergebnisse eines einzigen Fohlenjahrgangs trügerisch sein können. Die Qualität der Mutterstuten ist bei den einzelnen Hengsten Schwankungen unterworfen, darüber hinaus sind die Zahlen der gekörten Fohlen in einem Jahrgang zumeist zu gering, um sichere Prognosen treffen zu können.
Deshalb habe ich mir auch die Gesamtzahlen der gekörten Fohlen angesehen und mit der Gesamtanzahl der geborenen Fohlen abgeglichen. Die mir dahingehend verfügbaren Daten reichen zurück bis ins Jahr 2011, deshalb sind die KFPS-Deckhengste ab der Stb-Nr. 454 (Tsjalle) in der Statistik erfasst.

Die Statistik offenbart in dieser Form der Aufbereitung durchaus einige Überraschungen, da sie z.T. mit sehr hohen Zahlen hantiert und somit zu durchaus treffsicheren Aussagen beigezogen werden kann. Um der Transparenz Genüge zu tun und eine möglichst leichte Interpretierbarkeit zu gewährleisten, ist die Anzahl der berücksichtigten Fohlen je Hengst mit angeführt.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Interpretieren :).

Stellungnahme des KFPS zu den Vorgängen im Vorstand

Das KFPS hat gestern auf seiner offiziellen Internetpräsenz phryso.com Stellung zu den aktuellen Vorgängen im Vorstand und den damit verbundenen Rücktritten genommen.

“Seit dem Erscheinen des Rapports von Boet 516 am Ende des vorigen Jahres, in welchem vermeldet wurde, dass der Hengst an Hemiplegia laryngis (Kehlkopfpfeifen) leidet, ist der Vorstand im Gespräch mit den Mitgliedervertretern über diese Gutkörung und die Haltung der Hengstkörungskommission (HKC) dazu.
Nach mehreren Treffen konnten sich die Mitgliedervertreter und der Vorstand nicht auf die Benennung einer neuen HKC für den Jahrgang 2020/2021 einigen.

Im Juli wurden durch Mitgliedervertretung und Vorstand unter anderem Beschlüsse gefasst, um die Thematik im Körregelwerk zu umrahmen und eine Handlungsbeschreibung für das Körprozedere zu formulieren, was die Verhinderung kontroversieller Entscheidungen zum Ziel hatte.

Unterschiedliche Auffassungen diesbezüglich innerhalb des Vostandes führten Ende September zum Rückzug des Vorstandsvorsitzenden Wiebe Wieling.

Anfang Oktober wurde im Zuge einer Vorstandsversammlung beschlossen, zeitnah drei weitere Mitglieder in den Vorstand zu berufen. Dabei handelt es sich um Anita van Kempen-Elberse (Het Friesch Paard Limburg), Roelof Bos (It Fryske Hynder) und Jan Raaijmakers (Het Friesche Paard Zuid-Nederland). Sowohl den alten als auch den neuen Vorstandsmitgliedern wurde das Vertrauen durch die Mitgliedervertretung ausgesprochen, eine gute Kommission für das Hengstkörungsprozedere 2020/2021 zu benennen.

Nach mehreren Gesprächen und sorgfältigen Abwägungen entschied sich der Vorstand, Piet Bergsma, Harrie Draaijer und Frenk Jespers als Kommission für 2020/2021 vorzuschlagen. Die geschah trotz Einwänden aus dem Mitgliedsbeirat, welcher sich für eine weiterführende Änderung der Zusammenstellung aussprach.
Am 30. Oktober wurden im Zuge einer Online-Versammlung mit den Mitgliedervertretern der Vorstandsvorschlag bzgl. HKC 2020/2021 und die Vorausplanung 2021-2025 erläutert und anschließend per Mail zugestellt.

Die Mitgliedervertretung hat daraufhin gegenüber dem Vorstand angegeben, dass von Seiten der Mitglieder nicht genug Geschlossenheit bestehe, um dieser Ernennung zuzustimmen, womit ein neuer Kommissionsvorschlag vom Vorstand gemacht werden müsse.
Zwei Vorstandsmitglieder – Geralt Pots und Sieneke Mekkes – konnten einem Neuvorschlag nicht zustimmen und traten infolgedessen mit sofortiger Wirkung von ihren Positionen zurück.

Die aktuellen Mitglieder der Hengstkörungskommission, welche mit der Beurteilung des zweiten Teils der laufenden Hengstleistungsprüfung betraut sind, setzen daher ihre Tätigkeit aus. Einerseits mangelt es ihnen an Vertrauen, andererseits fühlt sich die Jury in Bezug auf die Eigentümer der jungen Hengste verpflichtet, das Körprozedere abzuschließen. In Absprache mit dem Vorstand wurde die Übereinkunft getroffen, die Endbeurteilung um eine Woche zu vertagen. Dieser findet nun, beurteilt durch die oben genannten Personen, am Samstag, 21.11.2020 statt.

Der Vorstand berät nun über einen neuen Vorschlag für die Körkommission, welche am 7.12. ihr Amt aufnehmen soll, um die 1. Besichtigung des Jahrgangs 2020/2021 zu beurteilen.
Am 18.11. findet eine Online-Regionalversammlung statt, in welcher sich Mitglieder für eine Teilnahme an der HKC nominieren lassen können. Auf dieser Versammlung sollen Vorstand und Mitgliederbeirat einen Bericht vorlegen und die entstandene Situation erläutern.”

(aus dem Niederländischen von friesenpanorama.com)

1. Besichtigung 2020 – 312 Teilnehmer und Live-Übertragung

Mit großer Spannung wurden von vielen bereits die Pläne des KFPS hinsichtlich der 1. Besichtigung 2020 erwartet, die traditionell im Dezember stattfinden soll.
In Anbetracht der sich europaweit zunehmend zuspitzenden Corona-Situation war nicht klar, ob und wie das Publikum an dieser wichtigen Körveranstaltungen teilnehmen können würde.
Nun hat das KFPS verlautbart, dass die gesamte 1. Besichtigung im Zeitraum zwischen 7.12 und 12.12.2020 live im Internet übertragen wird.
Die 312 angemeldeten Hengste werden dazu in kleineren Gruppen gekört, die Reihenfolge richtet sich darüber hinaus nicht wie gewohnt nach den Vätern, sondern wird nach Herkunft und Trainigsställen der Pferde erfolgen.

Hauptlieferant der diesjährigen 1. Besichtigung ist der 2015 gekörte Markus 491 (Maurits 437 x Onne 376) mit 33 angemeldeten Söhnen aus seinen ersten beiden Fohlenjahrgängen.
An zweiter Stelle folgt der ungebrochen beliebte Alwin 469 (Felle 422 x Tsjerk 328 P) mit 27 jungen Hengsten, dicht vor Jehannes 484 (Tsjalle 454 P x Oepke 266) mit 26 gemeldeten Söhnen.

Anzahl Teilnehmer 1e Bes. 2020 nach Vater

Elias 494 (Jorn 430 x Maiko 373 – 7 Hengste), Jurre 495 (Maurits 437 x Jasper 366 P – 21 Hengste), Menne 496 (Norbert 444 P x Beart 411 P – 12 Söhne), Mees 497 (Tymon 456 x Dries 421 – 4 Söhne), Rommert 498 (Norbert 444 P x Jasper 366 P – 11 Söhne) und Siert 499 (Dries 421 x Sape 381 – 1 Sohn) präsentieren in diesem Jahr zum ersten Mal junge Hengste vor der Körjury.

Besorgniserregend zu beobachten ist dabei der Umstand, dass als Väter der angemeldeten Hengste in hohem Maße Träger von Gendefekten zu Buche schlagen.

Beinahe 40% der jungen Hengste stammen von Vätern ab, die als Träger der Gendefekte Hydrocephalus (Wasserkopf) und/oder Zwergwuchs identifiziert wurden.
Insbesondere der Einfluss der drei gekörten Söhne von Maurits 437 (Eise 489, Markus 491 und Jurre 495) ist dabei kritisch anzumerken. Alle drei haben die Veranlagung für die Vererbung des Hydrocephalus von ihrem Vater ererbt, erfreuen sich bei den Züchtern aber ungebrochener Beliebtheit.
In Anbetracht der ohnehin begrenzten genetischen Basis in der Friesenpopulation, ist dieser Umstand besorgniserregend und sollte nicht unerwähnt bleiben.

Vorletzte Locatiekeuring liefert 16. Modelstute

Gerade erst hat das Friesenpanorama über die bereits 15 neuen Modelstuten im Jahr 2020 berichtet, nun ist das Stammbuch um eine weitere Koningin reicher.

Im Zuge der vorletzten Hauskörung des Jahres am 29.09.2020 wurde die 7-jährige Riemkje van ‘t Oostende Kroon AA (Tsjalke 397 x Olof 315 P) bei Stal Lueks in Diever vorgestellt und holte sich überzeugend eine 1. Prämie und später am Tage das Modelprädikat.

Die 166 cm große Stute besticht durch ein überaus ansprechendes Exterieur mit einem edlen, fein ziseltierten Kopf und reichem Behang sowie mit einem sehr guten Schritt und beeindruckender Haltung und Vorhand im Trab.
Riemkje wurde bereits 2017 mit dem voorl. Kroon bedacht, setzte ihr Prädikat aber erst im Vorjahr durch eine IBOP-Menproef mit sehr guten 81,5 Punkten in die Tat um. Sie brachte in diesem Jahr ihr drittes Fohlen zur Welt – nach je einem Stutfohlen von Rindert 406 und Tsjalle 454 P, wurde sie 2020 Mutter eines Hengstfohlens von letzterem.

Die schöne Tsjalke 397-Tochter ist bereits die 8. Modelstute, die von diesem “alten Star” abstammt, der vor allem aufgrund seines überaus schönen Rassetyps und seiner guten Vorhand lange Zeit ein bei den Züchtern beliebter Beschäler war.

Julius 486-Sohn in den USA zum CO angewiesen

In den USA erhält dieser Tage ein Sohn des 2015 gekörten Julius 486 die Chance, sich in der Hengstleistungsprüfung zu beweisen. Es handelt sich dabei um den 2016 geborenen Atze Vb Ster, der von den kalifornischen Züchtern Pier und Darlene van der Hoek gezogen wurde und in deren Besitz steht.

Der 161 cm große Hengst wurde mit fantastischen Zuchtwerten in der Bewegung eingeschätzt und geht aus einer äußerst prädikatreichen Mutterlinie aus Stamm 50 hervor.
Seine Mutter ist die Tsjalle 454 P-Tochter Maaike Stb Ster (*2012), welche 2015 mit einer 1. Prämie ausgezeichnet und voorl. Kroon erklärt wurde. Sie ist eine Vollschwester der erst kürzlich mit dem Modelprädikat ausgezeichneten Juwiel H fan Lutke Peinjum Model Sport AA und kommt wie diese aus der 2002 geborenen Hawar fan Lutke Peinjum Ster Pref A (v. Jasper 366 P). Die Mutterlinie führt über die im diesjährigen April verstorbene Unyk fan Lutke Peinjum Ster Pref (1998-2020, v. Brandus 345 P) und die bekannte, dubbelpreferente Ealfrou fan Lutke Peinjum Ster Pref (1993-2012, v. Melle 311) weiter auf eine der großen Stammmütter der modernen Friesenzucht, die dreifach preferente Setske F. Ster Pref Prest (1989-2009, Feitse 293 P x Dagho 247), die vor allem als Mutter des Stempelhengstes Beart 411 P bekannt ist.

Julius 486 selbst ist Norbert 444 P x Beart 411 P gezogen, somit ist das Papier seines angewiesenen Sohnes in hohem Maße auf einer weitverbreiteten Blutlinie aufgebaut und weist einen VWG von 18,9% auf.

Aufgrund der aktuell immer noch angespannten CoViD-19-Situation in den USA und den damit verbundenen Einreisebestimmungen aus dem Ausland herrscht derzeit noch Unklarheit darüber, wann die dortige HLP stattfinden kann.

Centrale Keuring 2020 abgesagt

Das KFPS ließ heute verlautbaren, dass die für September geplante zentrale Stutenkörung 2020 (Centrale Keuring) aufgrund der herrschenden Unwägbarkeiten hinsichtlich des Umganges mit der Corona-Krise abgesagt wird.
Als vorrangiger Grund dafür wird genannt, dass zu viel Unsicherheit darüber bestünde, ob die derzeit in den Niederlanden geltenden Abstandsregeln (1,5 m Individualabstand) bis zum geplanten Termin noch in Kraft sein werden.

Wietske Stb Ster (Jehannes 484 x Mewes 438) – CK-Kampioene 2018

Traditionellerweise versammeln sich auf der CK die im Zuge der verschiedenen Körveranstaltungen mit einer 1. Prämie ausgezeichneten Fohlen und Stuten aller Altersklassen, um sich um den Titel der “Kampioene” zu bewerben. Dabei werden jedes Jahr auch die begehrten Kroon- und Model-Prädikate an die schönsten der anwesenden erwachsenen Stuten ausgegeben.

Da dies nun für das Jahr 2020 entfällt, können Stuten der entsprechenden Altersklassen ab sofort im Zuge der zahlreich anberaumten Hauskörungen (Locatiekeuringen) auch mit diesen Prädikaten bedacht werden. Diese Körveranstaltungen werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten und via Livestream im Internet übertragen (nähere Informationen zu den Hauskörungen siehe HIER).

Das Bewertungssystem des KFPS

Friesenliebhaber, die nicht aus den Niederlanden stammen sind wohl manches Mal irritiert, wenn sie mit dem System des KFPS hinsichtlich der Exterieur- und Bewegungsbewertung konfrontiert sind. Ausdrücke wie “ruim voldoende” und “uitstekend” sind nur wenigen Nicht-Niederländern ein ausreichend geläufiger Begriff und oft ist es für uns nicht einfach, die entsprechenden Begrifflichkeiten mit den vergebenen Noten in Einklang zu bringen.

Dabei ist die Sache nicht so schwierig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag, das KFPS-Bewertungssystem beruht nämlich auf der in den Niederlanden gebräuchlichen Skala für Schulnoten, welche sich in 10 Teile gliedert.

Im Folgenden möchte ich diese Skala kurz umreissen:

Bewertungssystem NL

Das niederländische Schulsystem verwendet also ein ausgesprochen differenziertes Notensystem zur Leistungsbeurteilung, welches (für Österreicher und Deutsche ungewohnt) auch noch eine umgekehrte Ziffernwertung enthält (im Gegensatz zu NL und der Schweiz ist eine 1 in Österreich und Deutschland die beste zu erreichende Leistung und wird als “Sehr gut” gewertet). Für mich als Pflichtschullehrer im Brotberuf ist diese Form der Leistungsbeurteilung auch pädagogisch durchaus interessant, aber an dieser Stelle möchte ich den Exkurs in Richtung meiner beruflichen Leidenschaft auch schon wieder beenden.

Es sind also diese im Schulsystem gebräuchlichen Noten, welche die KFPS-Jurymitglieder auf Körungen und Fokdagen an die angebotenen Pferde vergeben.

Nun wird ein Pferd aber nicht einfach im Gesamtbild mit einer Note bedacht, vielmehr wird das Tier durch die Jury regelrecht in Teilbereiche “zerlegt”, welcher jeder für sich eine spezifische Note erhalten.
Im Allgemeinen sind diese Teilbereiche:

  • Rassetyp (nl.: rastype)
    Wird ausgemacht durch das allgemeine Erscheinungsbild, den Kopf, die Halsung den Behang und die Farbe.
  • Gebäude (nl.: bouw)
    Betrifft die Halsung (Kopf-Hals-Verbindung, Genick, Ganaschenfreiheit, Halsstellung und -ansatz), Schulter, Brustkasten, Widerrist, Rücken, Lenden, Kruppe und Oberschenkel- und Kruppenbemuskelung.
  • Fundament (nl.: beenwerk)
  • Bewegung (nl.: beweging)
    Im Allgemeinen sind darunter Schritt (stap), Trab (draf) und Galopp zu verstehen, bei Körveranstaltungen werden die Pferde jedoch traditionell nur in Schritt und Trab an der Hand vorgestellt und bewertet.

Dabei müssen sich die Juroren an den vom KFPS ausgegebenen Rassestandard halten, welcher in den Statuten festgelegt ist und de facto das Idealbild des Friesenpferdes umschreibt.

Das Notensystem ist auch bei der Bewertung von Gebrauchsprüfungen (z.B. IBOP, ABFP) gebräuchlich, die zu bewertenden Einzelkategorien unterscheiden sich dem Anlass entsprechend.

Bei Körveranstaltungen erhalten erwachsene Pferde (mindestens 3-jährig), welche zur Aufnahme in das Stammbuch angeboten werden darüber hinaus einen sogenannten ‘lineaire score‘. Dabei werden anhand einer Tabelle 27 lineaire kenmerken (von schlecht bis gut zu bewertende Einzelbereiche) beurteilt, sowie 5 waardeerende kenmerken (zusammenfassende Einschätzung der o.g. Teilbereiche) beurteilt, welche am Durchschnitt der Rassepopulation gemessen werden.
Das dabei von der Jury ausgefüllte Formular erhält der Besitzer des gekörten Pferdes, die Bewertung ist aber auch für KFPS-Mitglieder im Internet abrufbar und findet darüber hinaus Eingang in die Zuchtwertschätzung des jeweiligen Vatertieres.

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Musterformular für die Eintragung des ‘lineaire score’

Diese Beurteilungskriterien bilden neben einigen anderen Anforderungen (z.B. Mindeststockmaß, Freiheit von unerlaubten Abzeichen etc.) die Basis für die weitere Prämierung eines gekörten Pferdes.

Hauskörungen ab Juni

Infolge der Corona-Maßnahmen der niederländischen Regierung, welche die Durchführung größerer Veranstaltungen verbieten, hat das KFPS den Entschluss gefasst, die deshalb entfallenen Körungen durch Hauskörungen zu ersetzen, welche auf dem Gelände ausgewählter Trainingsställe in den Niederlanden stattfinden und via Video-Livestream im Internet übertragen werden.

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Hauskörung bei Stal Spliethof (Screenshot)

Ein Testlauf dieser neuen Form von Körungen fand vergangene Woche mit großem Erfolg statt – nun wurden auf der Homepage des KFPS weitere Termine bekannt gegeben.

Die Hauskörungen werden laut diesen Informationen beginnend mit 05.06.2020 bei Stal de Mersken (Siegerswoude) fortgeführt. Weitere bereits fixierte Termine sind:

  • 10.06.2020 – Stal Sibma (Rottum) / Stal Eppinga (Oudemirdum)
  • 13.06.2020 – Stal Lueks (Diever) / Stal Henswoude (Oldeboorn)
  • 17.06.2020 – Stal Chardon (Jorwert)
  • 18.06.2020 – Stal van Manen (Ede)
  • 19.06.2020 – Stal de Mersken (Siegerswoude)
  • 20.06.2020 – Stal fan de Kadyk (St. Johannesga)
  • 24.06.2020 – Stal de Nieuwe Heuvel (Lunteren)
  • 27.06.2020 – Stal Hestegaarden (Beek en Donk)

Auch für Juli 2020 wurden (noch unter Vorbehalt) bereits eine ganze Reihe Termine angesetzt – somit haben Friesenliebhaber rund um den Globus in den kommenden Monaten die Möglichkeit, die niederländischen Körungen live zu verfolgen.

Neben den Kategorien, die auf den bereits stattgefundenen Hauskörungen durch die Jury prämiert wurden (Vb M, Stb M, Rb, Vb H), sollen im Zuge der kommenden Termine auch Ster- und Kroonstuten angeboten werden können.